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Innerhalb der letzten 48 Stunden wurden zwei junge Menschen der ezidischen Minderheit in Deutschland getötet

Ezidi24- Oldenburg

Zwei junge Flüchtlinge, die der ezidischen Religion zugehörig waren, wurden in Deutschland brutal in weniger als zwei Tagen getötet.

Nach der Ermordung eines jungen Mannes, „Arkan Hussein“ (15 Jahre), in der niedersächsischen Stadt Celle, Deutschland, durch einen Deutschen-Staatsbürger. Wurde gestern 09.04.2020 das zweite Opfer, nämlich die Ermordung von „Firas Sardar“ (31 Jahre), erstochen in seinem Auto am Stadtrand von Oldenburg, das Opfer sei Vater von vier Kindern.

Die Polizei in Oldenburg ermittelte, dass sie und Rettungskräfte wegen eines Verkehrsunfalls gerufen worden seien, der Unfall soll Folge eines Streits zwischen drei Personen gewesen sein. Die Gründe dieses Streits seien noch unklar. Sie fanden am Tatort das Opfer, das der ezidischen Religion zugehörig und irakischer Staatsbürger sei, auf dem Fahrersitz seines Autos. Der junge Mann sei trotz aller Reanimationen verstorben.

Nach Angaben der Polizei wurden ein 42-jähriger Mann und seine 28-jährige Frau vorübergehend am Tatort festgenommen, und die Polizei fügte hinzu, die Verdächtigen seien Syrer, sie hätten ein Messer am Tatort in ihren Besitz.

Zeugen zufolge soll möglicherweise eine dritte Person an dem Verbrechen beteiligt gewesen sein. Er wäre 36 Jahre alt und befinde sich zum Zeitpunkt des Verbrechens am Tatort. Es wurde nicht bestätigt, ob er ein Partner des Verbrechens oder ein anderes Opfer war, das aus Angst um sein Leben entkommen war.
Auf der Suche nach dem 36-Jährigen setzte die Polizei auch einen Hubschrauber und einen Hund ein. Eine am Tatort gefundene Spur habe zu einer Asylbewerberunterkunft geführt.

Die Hintergründe des Verbrechens waren zunächst unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Noch bis Freitagvormittag war die Polizei mit der Spurensicherung am Tatort beschäftigt.

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