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Rückkehr der Iraker aus Nachbarländern

Übersetzung Haji Faruq
Ziab Ganem Ezidi24

Das irakische Flüchtlings- und Migrationsministerium brachte 180 irakische Flüchtlinge aus der Türkei zurück und die Familien von IS-Opfern forderten darauf auf, dass Untersuchungen in dieser Angelegenheit durchgeführt werden.

Nachdem das irakische Ministerium für Flüchtlinge und Migration am Montag den 29. August 2020 die Rückkehr von 180 irakischen Flüchtlingen aus der Türkei in ihre Gebieten in beiden Provinzen Ninava und Anbar bekannt gegeben hat, sind die Angehörigen und Familien davon enttäuscht.

Über dieses Thema sprach Majid Fendi zu Ezidi24 und sagte: „wir sind darüber, was das Ministerium tan und über die Rückkehr dieser irakischen Familien in den Irak und ihre Gebiete enttäuscht, weil diese Menschen während und nach der IS-Kontrolle über ihre Gebiete in die Türkei flüchteten, statt die IS-Terroristen zu kämpfen oder in andere irakische Städte zu flüchten“.

Darüber hinaus sagte er: „wir fragen, warum gingen diese Familien in der Türkei? Es gebe dutzende Flüchtlinge und Vertriebene im Irak, warum flüchteten sie auch nicht in irakische Städte. Es sollte Maßnahmen ergriffen werden und ihre Dokumente untersucht werden, ob sie Kontakt mit IS-Terroristen hatten bzw. haben oder nicht“.

Mahjob Mahfod sprach auch zu Ezidi24 und sagte: „Nach Angaben vom Rettungsamt der Ezidischen Entführten gebe es ezidische Entführte in allen Nachbarländern des Irak, warum rettet das Ministerium sie nicht und bringt sie nicht zu ihren Familien wieder zurück, wie diese Familien“.

Weiterhin sagte er: „Wir sind nicht gegen die Rückkehr von Irakern aber wir möchten, dass die Gerechtigkeit erreicht wird und diese Leute kontrolliert werden sollen, zumal viele von ihnen am Völkermord an Eziden teilnahmen“.

Die Rückkehrer kamen aus den beiden Flüchtlingslagern ( Akad und Ain Essa), die an den Grenzen zwischen Syrien und der Türkei liegen. Das Ministerium bestätigte, dass es an diesem Projekt weiter arbeiten und die Iraker aus den Nachbarländern wieder in die Heimat zurückbringen werde.

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